Rettungsdienst­bedarfsplanung
Leistungen · Rettungsdienst

Rettungsdienstbedarfsplanung

fundierte Konzepte für eine zuverlässige Notfallversorgung

Die Grundlage funktionierender Notfallversorgung

Kurz erklärt

Ein Rettungsdienstbedarfsplan legt fest, wie viele Rettungswachen, Fahrzeuge und wie viel Personal ein Rettungsdienstbereich braucht, um Hilfsfristen zuverlässig einzuhalten. Er richtet sich an Landkreise, kreisfreie Städte und Träger des Rettungsdienstes, die ihre Notfallversorgung rechtssicher und zukunftsfest planen müssen. Am Ende erhalten Sie einen gutachterlichen Bedarfsplan nach Landesrecht, gestützt auf GIS-Analysen, Hilfsfristauswertung und die Erfahrung aus zahlreichen Projekten.

Ein Rettungsdienstbedarfsplan – je nach Bundesland auch Rettungsdienstbereichsplan oder Bedarfsplan für die Notfallrettung – ist die Grundlage einer funktionierenden Notfallversorgung in Stadt und Land. Er bewertet Versorgungsdichte, Hilfsfristen, Standortverteilung und Personalbedarf und leitet daraus konkrete Maßnahmen ab.

Wir erstellen Bedarfsplanungen nach den landesrechtlichen Vorgaben und medizinischen Fachstandards – mit modernen Datenanalysen, GIS-Auswertungen und der Erfahrung aus zahlreichen Projekten, auch in interkommunalen und grenzübergreifenden Strukturen.

So stellen Träger ihren Rettungsdienst rechtssicher und leistungsfähig auf – abgestimmt auf die regionalen Anforderungen und die demografische Entwicklung.

Das erhalten Sie

  • gutachterlicher Rettungsdienstbedarfsplan (RDBP) oder Gutachten zum RDBP nach Landesrecht und kommunalen Vorgaben
  • GIS-gestützte Hilfsfrist-, Standort- und Personalbedarfsanalyse
  • Maßnahmen- und Standortkonzept für Wachen und Fahrzeuge
  • Abstimmung mit Krankenkassen
  • Begleitung von Verhandlungen mit den Kostenträgern
  • Vorbereitung von Vergabeunterlagen
  • Beteiligungsverfahren von im Rettungsdienst beauftragten und beteiligten Organisationen

Bedarfsplan im Überblick

KriteriumOhne BedarfsplanMit antwortING-Bedarfsplan
HilfsfristerreichungNicht datengestützt nachweisbarGIS-gestützt berechnet und dokumentiert
StandortwahlAn gewachsenen Strukturen orientiertAn Versorgungsdichte und Bedarf ausgerichtet
Kostenträger & VergabeVerhandlung ohne belastbare GrundlageAbgestimmtes Konzept als Verhandlungsbasis

Sprechen Sie uns an

Miteinander zum Erfolg

Unser gemeinsamer Weg zum Ergebnis.
In sechs klaren Schritten – von der ersten Frage bis zur Übergabe.

Auftaktworkshop

Auftaktworkshop

Im gemeinsamen Auftakt klären wir Status quo, Ziele und Strategie, vereinbaren den Kommunikationsplan und legen den Projektablauf fest.

Häufige Fragen

Berücksichtigen Sie bei der Bedarfsplanung auch telemedizinische Verfahren wie beispielsweise den Telenotarzt?
Wenn wir Sie nicht ohnehin bereits bei der Implementierung des Telenotarztes unterstützen, berücksichtigen wir in unserer Bedarfsplanung selbstverständlich die Auswirkungen des Telenotarztes oder anderer telemedizinischer Verfahren auf die Vorhaltung.
Welche weiteren Bemessungsvarianten nutzen Sie, um ein hohes Sicherheitsniveau mit hoher Wirtschaftlichkeit zu kombinieren?
Je nach Auftrag prüfen wir verschiedene Varianten für die Bemessung der Rettungsmittelvorhaltung. Dazu gehören beispielsweise die gemeinsame Bemessung nahe beieinander liegender Wachen, die Gebietsabsicherung oder der Telenotarzt. Die normierte Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in allen Teilen des Untersuchungsbereiches steht dabei immer im Vordergrund.
Nehmen Sie auch bereichsübergreifende Bewertungen von Standorten und Vorhaltung vor?
Die Bewertung von Standorten und Vorhaltungen über Verwaltungsgrenzen hinweg eröffnet nicht nur ein hohes Potential zur Steigerung der Sicherheit, sondern erschließt auch enorme Wirtschaftlichkeitspotentiale. Selbstverständlich führen wir daher Ihre Rettungsdienstbedarfsplanung auch bereichsübergreifend durch.
Wie wird die Erreichbarkeit von Gebieten bei der Standortplanung bewertet?
Die Erreichbarkeit von Gebieten wird mit Hilfe von Isochronen und Rasteranalysen auf der Grundlage von realdatenbasierten Fahrzeitsimulationen bewertet. Diese werden im Gutachten auf Karten dargestellt, um die Standortbewertung nachvollziehbar zu gestalten.
Wie wird die Akzeptanz bei Kostenträgern und Aufsichtsbehörden sichergestellt?
Wir binden alle Beteiligten frühzeitig in die Analyse- und Bemessungsverfahren ein. Durch die Bildung von Arbeitsgruppen kann der erforderliche Konsens bereits im Vorfeld sichergestellt werden.

Was uns bewegt – unser Blog

Das Team dahinter

Fünf Partner. Ein starkes Team.
Zwei Standorte.

Hinter jeder Leistung stehen Ingenieur:innen, Fachplaner:innen und Forschende – fest angestellt, interdisziplinär und über beide Standorte hinweg in jedem Projekt vernetzt.

Mehr erfahren

Ihre Nachricht ist unterwegs!

Vielen Dank! Ihre Nachricht ist bei uns eingegangen – wir melden uns zeitnah bei Ihnen.